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Dichtheitsprüfung Radon-Sanierung

Stichwort Radon im Keller

Radon ist – wie der Name schon vermuten lässt – ein radioaktives Gas, welches beim Zerfall von Uran und Thorium entsteht. Je nach Region sind diese Elemente stärker oder weniger stark im Gestein und Erdreich verbreitet. Es handelt sich bei Radongas also um ein natürliches radioaktives Zerfallsprodukt, welches dann durch die oberen Bodenschichten austritt. Dieser Prozess ist relativ uninteressant, wenn das Radon unter “freiem Himmel” austritt und sich schnell in der Umgebungsluft verteilen kann. Es ist der seltenste Bestandteil unserer Luft.

Ganz anders sieht es aus, wenn das Radongas durch Risse und Ritzen in Wohnhäuser gelangt, besonders in Kellerräumen kann so eine enorm hohe Radon-Konzentration in der Luft erreicht werden. Dabei ist nicht das Gas an sich die Gefahr: Mit nur wenigen Tagen Halbwertszeit zerfällt Radon schnell und bildet weitere radioaktive Isotope, wie z. B. Polonium. Diese haften an Staub und Feuchtigkeit an und können so in der Lunge festgesetzt werden. Etwa 10% der Bronchialkarzinome gehen auf eine erhöhte Radonbelastung zurück.

Um die Konzentration von Radon im Keller stark abzusenken, kann bei einer sogenannten Radon-Sanierung mittels einer gasdichten Folien-Wanne das Eintreten des radioaktiven Gases in Keller und Wohnräume verhindert werden. Ob diese Radon-Sanierung ordnungsgemäß durchgeführt wurde, lässt sich mit einer Leckortung mittels Nebel überprüfen. Auch eine routinemäßige Dichtheitsprüfung der einer Radon-Folie samt Verklebung ist ratsam.

Beispiel einer Radon Dichtheitsprüfung nach Radon-Sanierung in Wuppertal. Mittels Nebelgenerator werden Undichtigkeiten in der Radonfolie sowie der Verklebung mit dem Mauerwerk festgestellt.

Ihr Partner für Radon-Dichtheitsprüfung in Solingen: EBK Messtechnik